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Weiterbildungsmarkt

// Ausgezeichnete Meetings

Jeden Tag stecken in Meetings viele schlaue Menschen ihre Köpfe zusammen um nach neuen Ideen Ausschau zu halten, Informationen zu begutachten, Projekte zu planen, Entscheidungen zu treffen oder Meinungen auszutauschen. Leider geht dabei oft viel Zeit und Energie verloren, indem dieselben drei Argumente immer wieder im Kreis diskutiert werden, das Gespräch abschweift oder Einzelne den Anschluss verlieren. Am Ende weiß dann niemand mehr so genau, was jetzt eigentlich bei dem Meeting herausgekommen ist und im Protokoll fehlen wichtige Details. Letzteres ist nicht ganz so tragisch, da die seitenlangen Notizen eh niemand liest.

ausgez Meetings

Die gute Nachricht

Dabei wäre es so einfach den Alltag produktiver und vor allem für alle Beteiligten interessanter zu gestalten. Die Lösung liegt in Ihren Besprechungsräumen schon für Sie bereit: Flipchart, Whiteboard oder Pinnwand. Welches Medium Sie bevorzugen oder zur Verfügung haben, spielt keine Rolle. Das einzige worauf es ankommt, ist, dass Ihre Stifte schreiben und Sie eine große Oberfläche zur Verfügung haben, die von allen Anwesenden gut gesehen werden kann.

// 1. Schreiben Sie leserlich

Es geht nicht darum, einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen. Das Wichtigste bei Ihren Notizen ist, dass sie leserlich sind. Das ist allerdings ein Muss.

// 2. Strukturieren Sie

Überlegen Sie sich eine Struktur, bevor Sie beginnen (von innen nach außen, von links nach rechts,…). Arbeiten Sie mit Nähe und Distanz und gruppieren Sie Inhalte, die zusammengehören.

// 3. Kürzen Sie

Notieren Sie nur Stichworte, keine ganzen Sätze (außer es handelt sich um Zitate) und nehmen Sie nur jene Zahlen in die Visualisierung mit auf, die eine Schlüsselrolle spielen (malen Sie keine Tabellen ab).

// 4. Bringen Sie Farbe ins Spiel

Nutzen Sie Farben (neben schwarz reicht eine weitere in den meisten Fällen oft schon) um wichtige Punkte hervorzuheben, Inhalte zu gruppieren und Zusammenhänge sichtbar zu machen.

// 5. Verwenden Sie Aufzählungspunkte

Diese schauen nicht nur nett aus, sondern ermöglichen den Betrachtern auch einen schnelleren Überblick als fließender Text oder lose arrangierte Wörter.

// 6. Arbeiten Sie mit Rahmen

Rahmenlinien (dick, dünn, gewellt, gepunktet) können wichtige Inhalte hervorheben, thematisch zusammengehörige Inhalte optisch vereinen und als Trennlinie zwischen Themen dienen.

// 7. Nutzen Sie Symbole

Eignen Sie sich 20-30 Symbole an, die universal, das heißt in vielen Fällen, einsetzbar sind (meine Favoriten: Glühbirne, Lupe, Bombe, Stern, Wegweiser) und mit denen Sie wichtige Punkte illustrieren können.

// 8. Denken Sie in großen Maßstäben

Nutzen Sie den ganzen Platz, der Ihnen zur Verfügung steht und arbeiten Sie so großflächig wie möglich. Wenn Sie nur ein Flipchart haben, kleben Sie mehrere Blätter nebeneinander an die Wand.

// 9. Seien Sie offen

Visualisierung ist keine Kunst. Es geht nicht darum ein beeindruckendes Gemälde zu erschaffen. Sie wollen den Prozess begleiten und unterstützen. Dabei geht es nicht um Schönheit, sondern um Struktur.

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Weiterbildungsmarkt.at // 23. November 2014

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